DIE SPRECHENDE GRENZE

DIE SPRECHENDE GRENZE

Grenzübergang Gmünd-Bleyleben - Ceské Velenice

Ein Projekt von: Verein niemandsland, Christoph Höschele
Projektleitung:
„HÖFLICHKEIT IST DOCH DIE SICHERSTE FORM DER VERACHTUNG“ (HEINRICH BÖLL)

Jahrzehntelang war das Überqueren der Grenze zwischen Österreich und der Tschechischen Republik verbunden mit Kontrollen, Formalitäten und unangenehmen Fragen. Nun soll sich das ändern. Im Rahmen des Projektes wird beim Grenzübergang Gmünd Bleyleben/Ceské Velenice eine Begrüßungsmaschine installiert. Dieser Apparat begrüßt automatisch alle Personen, die die Grenze überqueren, in Deutsch und Tschechisch.

Der Grenze wird humorvoll und mit ironischem Augenzwinkern ein positives, aufgewertetes Image verpasst. Durch einen Apparat ist sie freundlicher und zugänglicher geworden. Sie schießt und sticht nicht mehr, sondern grüßt höflich jeden vorbeikommenden Besucher.

Doch ist das hier stattfindende gebetsmühlenartige „willkommen heißen“ nicht nur das Abspielen einer automatisierten Höflichkeit und damit eine bedeutungslose Floskel? Ist inszenierte Freundlichkeit
nicht auch ein Stück österreichischer Tradition und Kultur?

Christoph Höscheles Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld öffentlicher/sozialer Raum und neue Medien. Sie greifen lokale Begebenheiten auf und verknüpfen diese mit Formen der Medienkunst,
Performance und Installation.

Mitwirkende:
Christoph Höschele, Hans-Guido Koch, Manfred Söllner
 
 
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