PRIVATRAUM

PRIVATRAUM

Sehen und gesehen werden – Über Kontaktgrenzen und Beobachtungsstrukturen

Ein Projekt von: Isabell Kneidinger, Asta Krejci-Sebesta, Christoph Part
Projektleitung: Isabell Kneidinger
Von öffentlichen und privaten Räumen

Die Glasrauminstallation am Hauptplatz Raabs/Thaya wird nach Projektende (26.6.) der Raabser Bevölkerung noch weiter erhalten bleiben.



"Benutzen und Tauschen" der im Glasraum enthaltenen Gegenstände und der Wohnzimmereinrichtung sind grundlegende Elemente des Projekts, das von der Raabser Bevölkerung sehr gut angenommen wurde. Der Glasraum wird rege genutzt und Dinge getauscht - das Kunstwerk, das immer in Veränderung ist, mitgestaltet. Von einigen Raabsern kam die Idee, die Glasrauminstallation doch länger am Hauptplatz zu belassen. Von der Gemeinde genehmigt und dank unseres Sponsors - der NÖ Versicherung -  für weitere 2 Monate versichert, kann der Glasraum noch bis voraussichtlich Ende August täglich am Hauptplatz Raabs besucht werden.

Die Veränderungen der Installation, an der die Bevölkerung aktiv beteiligt ist, sind auf einer Facebookseite fotografisch dokumentiert:

http://www.facebook.com/photo.p...21644854537234# !/pages/Projekt-Privatraum-Viertelfestival-2010/119844451383941

Projektbeschreibung:

Durch den zunehmenden Verlust von Privatsphäre gewinnt eine  respektvolle Haltung gegenüberPrivatem immer mehr an Bedeutung.

Das Projekt thematisiert den Umgang mit Privatsphäreim öffentlichen und zwischenmenschlichenBereich sowie intime Räume und Privates an sichund behandelt Fragen zur Grenzziehung zwischen„öffentlich“ und „privat”: Was möchten wir überAndere wissen? Wie viel will ich der Öffentlichkeitpreisgeben? Wie weit darf ich in das Privatleben eines Anderen eindringen?

„Privatraum“ beinhaltet die Imagination von Privatsphäre - den unsichtbaren Bereich, der in dereigenen Vorstellung existiert, jedoch nicht allgemeingültig definierbar ist. Der Begriff bezieht sich auch auf den physischen Raum - eine Stätte der Intimität, die von Menschen bewohnt oder besetzt wird. Das kann bei sozialen Randgruppen auch öffentlicheRäume mit einschließen.

In einer Ausstellung werden Arbeiten von KünstlerInnen gezeigt, die sich mit (ihrem) Privatraum auseinandersetzen.

Eine Intervention soll eine öffentliche Diskussion anregen und Kontaktgrenzen sichtbar machen. In einem Glasraum wird ein Privatraum so inszeniert,dass der Eindruck eines bewohnten Raumes entsteht. Durch den interaktiven Aspekt der Installation (Benutzen und Tauschen) wird das Bewusstsein für den Wert und den Umgang mit Dingen illustriert - ob Fremdbesitz, Allgemeingut oder nicht klar definierbares Eigentum. Das Glas lässt die Grenzen zwischen Innenraum und Außenraum verschwimmen, die Privatsphäre wird transparent und bleibt zugleich auf persönliche Gegenstände beschränkt.


Mitwirkende:
Asta Krejci-Sebesta, Christoph Part, Eva Hradil, Franz Schrenk, Isabell Kneidinger, Maria Pia Lattanzi, Marion Priglinger, Michael Kuttnig, Thomas Weinberger
Mit freundlicher Unterstützung von:
  • Cooking for You - Strohmer
  • Lagerhaus Waidhofen/ Thaya
  • Müssauer - Schokolade
  • Niederösterreichische Versicherung
  • Raiffeisenbank Thayatal Mitte 2
  • Schremser Bier
  • Stadtgemeinde Raabs/Thaya
  • Stallecker Tapezierer und Raumaustatter
  • Tischlerei Tiller 2
  • Waldviertler Glaswerkstatt Nigischer
  • Wurth - Wärmespezialist
  • Zwickl-Holz
 
 
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